16/08/2004

Anti-Amerikaner aufgepasst!

Aber erst mal gibt's einen Hinweis auf diesen Artikel in der Weltwoche, der für alle jungen Eltern und Erziehungspolitiker von grösstem Interesse sein sollte, räumt er doch gründlich mit Piaget auf. Na denn, Kinderlein, ran an die Schulsäcke!

Jetzt also doch noch zu den Anti-Amerikanern, die den Amis gerne in tiefschürfender Analytiker-Manier Oberflächlichkeit vorwerfen. Jenen also möchte ich gerne die Lektüre dieses Artikels (Abo erforderlich) ans Herz legen! Wie der Autorin ist mir eine oberflächlich-freundliche Kassiererin hundert Mal lieber als eine griesgrämig-rüpelhafte mit Philosophie-Diplom!

Und wo wir schon dabei sind: Der neue Chefredaktor der Weltwoche bemerkt zu recht, das das Leben der Europäer auch nach der (allseits erhofften) Wahl Kerrys auch nicht einfacher werden wird (s. Kommentar). Na also!

3 comments:

Anonymous said...

Und wie darf man dein "na also!" interpretieren? Als ein Argument für den Verbleib von Bush Junior in Washington?

Chris said...

Bewahre! Du wirst feststellen, dass ich inzwischen überzeugter Bush-Gegner bin, was ich versucht habe, mit (allseits erhofft) zum Ausdruck zu bringen. Wenn ich wählen könnte, würde ich aber doch gerne positive Argumente für die Alternative haben, und die sind noch nicht so klar.

Das "Na also" bezieht sich auf die machtpolitisch m.E. etwas naive Haltung der kontinentaleuropäischen Führungsriege, der eben im Fall einer Wahl Kerrys eine unerfreuliche Enttäuschung droht.

Tim Buktu said...

Ich bin Antiamerikaner und das ist auch gut so! Das mit den unhöflichen Verkäuferinnen ist übrigens ein deutsches und kein europäisches Problem. Hab ein halbes Jahr in Norwegen gelebt, da sind die auch viel entspannter und netter, aber trotzdem gebildeter als die meisten Amis(die bedauerlicherweise nciht mal was dafür können).